Mittwoch, 16. September 2009

Bus und Barbecue

Nun bin ich schon seit 8 Wochen hier in den USA und davon fast 4 Wochen ein Student an der California State University, Fullerton. Ich wundere mich manchmal, wie normal mir alles vorkommt hier in Kalifornien. Seitdem das Studium angefangen hat und ich unter der Woche einen wiederkehrenden Ablauf habe, bekommt man dieses „Gefühl von Alltag“. Was die Schule angeht, habe ich mein erstes Examen im Fach „American Government“ mit der Note „A“ erfolgreich bestritten. Nächste Woche wartet ein Weiteres im Kurs „Cities & Nature“, das sich mit den Effekten der Urbanisierung und dem Mikroklima von Städten befasst. Dafür muss ich noch ein paar Artikel durcharbeiten ...

















Fast jeden Tag bin ich in einem der vielen Busse in Orange County zu finden. Auf allen großen Avenues und Querstraßen verkehrt eine bestimme Linie von Nord nach Süd oder von Ost nach West. Für manch freiheitsliebenden Amerikaner allerdings ist ein Fahrplan eine schwerwiegende Einschränkung. So kommt es, dass einige Freunde hier darauf bestehen mich mit dem Auto abzuholen oder mich wenigstens im Anschluss an ein Treffen nach Hause zu fahren. Für den täglichen Weg zur Uni nehme ich selbstverständlich den Bus. Aber auch zum Strand, zum Einkaufen und zum Bahnhof nach Fullerton fahre ich mit OCTA (Orange County Transportation Authority), die ich mit meinem Studentenausweis kostenlos benutzen kann.

















Neben Busfahren und Lernen gibt es tausend andere Dinge zu tun und zu erleben. Da ich daran interessiert bin Freundschaften zu knüpfen, bin ich viel mit Leuten unterwegs oder lasse mich gerne einladen. Ich genieße die Gastfreundschaft der Amerikaner sehr. Super sind die Abende, an denen gemeinsam gegrillt wird. Auf dem Foto seht ihr eine Gruppe von christlichen Studenten, mit denen ich gerne Zeit verbringe.
Das war ein kleines Grillfest im Acacia Park in Fullerton. Gibt es mal kein Barbecue oder Dinner mit Freunden, koche ich zu Hause. Ich kann die Küche und alle Gerätschaften darin mitbenutzen. Das ist gut und günstig. Ich achte im Allgemeinen sehr auf eine ausgewogene Ernährung und kaufe daher viel Obst und Gemüse. Doch es gibt hier so viele Versuchungen von frischen Donuts mit Zuckerglasur, bis hin zu allen Arten von internationalen Spezialitäten. Zum Glück gibt es das „Recreation Center“ auf dem Campus, in dem ich 2- bis 3-mal wöchentlich Sport treibe.

2 Kommentare:

  1. Es ist eine Freude Deinen Blog zu verfolgen - was und wie Du schreibst ist wirklich druckreif! Was bedeutet die Note A? Ist das wie eine 1 in Deutschland? Liebe Grüße, Marianne

    AntwortenLöschen
  2. Das wäre die Note 1 in Deutschland. Vielen Dank für dein Lob!

    AntwortenLöschen