Sonntag, 27. Dezember 2009

Winter in Minnesota

Nachdem es auf die Nacht zum Heiligen Abend viel geschneit hatte, mussten wir auf den Räumdienst warten, bis es zum Familienfest gehen konnte. Neuschnee und davon ca. 20 cm verwandelt Bäume und Sträucher in Kunstwerke, macht aber das Autofahren zu einem Abendteuer. In der gezuckerten Landschaft fallen Farbtupfer besonders gut auf. Auf dem Foto in der Mitte seht ihr einen der leuchtend roten Kardinalsvögel. Ich habe Stiefel ausgeliehen bekommen, damit ich die Winterlandschaft trockenen Fußes bewundern kann. Nochmehr Winterausrüstung haben ich dann später geschenkt bekommen. Es gab Ohrwärmer, ein gefüttertes Sweatshirt mit dem Schriftzug „Minnesota“ und Handschuhe. Da hat der Weihnachtsmann gute Arbeit geleistet. Ich kann meine Freunde nur als großzügig beschreiben. Da schaut man an Weihnachten mal für ein paar Tage vorbei und sahnt gleich richtig ab. Am Abend sind wir gemeinsam in den „Candle Light Service“ in der Kirche und haben Weihnachtslieder im Kerzenschein gesungen.

Neben Besuchen bei Freunden, Einkaufen in der bereits erwähnten „Mall of America“ und Schneespaziergängen, habe ich auch ein wenig Sightseeing eingeplant. Mit dem Zug habe ich einen Ausflug nach Minneapolis gemacht, der größten Stadt Minnesotas. „Minne“ ist ein indianisches Wort für Wasser und beschreibt die Lage von Minneapolis sehr treffend. Minnesota ist der Staat der 10.000 Seen und neben Seen gibt es in der Stadt am Wasser auch noch den gewaltigen Mississippi River. Neben gefrorenem Wasser habe ich aber auch Architektur bewundern können: Ein Museum von Gehry, ein Theater von Nouvel und eine Bibliothek von Pelli. Allesamt berühmte und gute Leute – da wird einem doch warm ums Herz. Zumindest bin ich bei Temperaturen von minus 7 Grad Celsius nicht erfroren ...

Durch den Schnee stapfen, Geschenke ein- und auspacken und Freunde wieder sehen. Die Zeit in Minnesota hat mir sehr gut getan und ich konnte mich von der vergangen Prüfungswoche gut erholen. Montag früh um 7 Uhr nach „US Central Time“ geht es wieder zurück nach Los Angeles, wo ich meine Schwester am Flughafen treffen werde. Darauf freu ich mich nun schon sehr und sage mit einem lachenden und einem weinenden Auge, auf Wiedersehen, Minnesota!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Heute grüße ich euch aus dem winterlichen Minnesota im Mittlern Westen der USA. Seit Sonntag bin ich hier auf Besuch bei Freunden in Bloomington und werde mit ihnen Weihnachten verbringen. Ich habe es mir im Wohnzimmer gemütlich gemacht und sehe dem Schneetreiben vor dem Fenster zu. Da draußen ist es eisig. Ich muss mich nach vier Monaten Kalifornien erstmal wieder an den Winter gewöhnen. Nach einem Ausflug nach Downtown Minneapolis heute Mittag war ich so richtig durchgefroren. Die richtigen Minnesotans allerdings, finden so minus zwei oder drei Grad gar nicht üble. Ist aber schon schön, wenn die Landschaft zu Weihnachten gezuckert ist. Über die Weihnachtstage werden da auch noch ein paar Zentimeter dazukommen. In Minnesota ist man so an Schnee gewöhnt, dass es einen E-Mail-Verteiler in der Kirchengemeinde gibt, falls ein Gottesdienst wegen Schneesturm abgesagt werden muss. Dafür ist es im Haus mit dem Christbaum und seinen Lichtern sehr nett. Falls es draußen länger ungemütlich bleibt, gibt es hier in Bloomington immer noch die „Mall of America“ – ein riesiges Shoppingcenter mit Indoor-Freizeitpark. Ja, ein überdachter Themenpark mit zwei Achterbahnen und einer Wildwasserbahn.

Bei Urgroßmutter: Lefsa werden auf einer heißen Metallplatte gebacken

Die Familie, mit der ich hier die meiste Zeit verbringen werde, hat norwegische Vorfahren. Deshalb werden besonders an Festtagen skandinavische Traditionen gepflegt. Am Montag haben wir zusammen mit der 88-jährigen Urgroßmutter Lefsa gebacken. Das sind Teigfladen aus Kartoffelmehl, die ein bisschen wie Pfannkuchen aussehen und wie Knäckebrot schmecken. Lefsa wird gerne mit Butter bestrichen, mit Zucker bestreut und dann zusammengerollt verzehrt.

Mir haben die Lefsa-Fladen sehr gut geschmeckt, nachdem ich auch ein paar ausgerollt habe. Anstelle von Plätzchen aus Mürbeteig, stehen die Norweger übrigens eher auf zylinderförmige Waffeln. Eine Art kleine Eiswaffel, die gerne mit Vanillesoße gegessen werden und Krumkaker genannt werden. Bis auf den Namen sehr lecker! Wenn man so Zeit miteinander verbringt, dann kommt doch die richtige Stimmung für die Festtage auf. Ein wenig Freude kann nicht schaden, schließlich feiern wir ja auch den Geburtstag von Jesus. Ich freue mich so richtig auf den nächtlichen Gottesdienst an Heiligabend. Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und viel Freude an Gottes Geschenk in der Krippe!

Samstag, 19. Dezember 2009

Auf ein tolles Semester!

In der Mitte: Jean Hotta, die Leiterin des Auslandsamtes an der CSUF

Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende. Am Donnertag hatte ich meine fünfte und letzte Abschlussprüfung und bin voller Dankbarkeit, dass alles so gut gelaufen ist. Darüber bin ich so froh und auch, dass ich jetzt ausspannen kann. Für alle Unterstützung aus der Heimat und alle Gebet bin ich sehr dankbar. Am Freitag war die feierliche Übergabe der Zertifikate für ein erfolgreich absolviertes Auslandssemester. Das darf wirklich gefeiert werden! Ich durfte als einer von vier Studenten, in einer kleinen Ansprache, über meine Erlebnisse in Kalifornien berichten. Besonders habe ich den Personen gedankt, die uns Austauschstudenten unterstützt haben. Es gab viele Angebote, die die Gemeinschaft stärkten und uns die USA kennen lernen ließen. Viele von uns nehmen Freundschaften mit nach Hause, die Kontinente miteinander verbinden. Die Diversität Amerikas und die vielen Studenten aus aller Herren Länder machten meinen Aufenthalt in Fullerton sehr spannend. Ich konnte viel Neues lernen und erleben. Das ermöglicht es mir meine Ansichten z.B. im Politischen zu hinterfragen und persönlich zu wachsen.

Es Siegeln sich ein Kunstwerk der Schöpfung in den Wellen des Pazifiks

Da für die Weihnachtsfeiertage viele Studenten ihre Heimreise antreten, werden wir uns heute (am Samstag) zu einem Abschlusspicknick aller ausländischen Studenten versammeln. Auch im Dezember ist Picknicken im Freien tatsächlich möglich. Wir werden uns auf eine Wiese auf dem Campus setzen und in netten Erinnerungen schwelgen. Am Abend habe ich dann mit Freunden eine privatere Abschiedsfeier. In meinem Geiste werde ich unter dem Motto „Loslassen“ in den Abend gehen, wobei einige hier jetzt schon Pläne für die Zeit schieden, in der ich wieder hier bin. Alles hat seine Zeit und in den nächsten vier Wochen wartet noch ein super Programm hier in den USA. Zunächst geht es am Sonntag auf nach Minnesota zu Freunden im winterlichen Bloomington und Orange County hat sich am Mittwoch schon mal mit einem fantastischen Sonnenuntergang verabschiedet. Vielleicht bringt euch mein Foto das Farbenspiel am Himmel über dem Pazifik etwas näher. Als ich so am Strand stand, habe ich begonnen meine Zeit hier zu reflektieren. Die Bewerbung für das Stipendium, das Interview zum Erhalt eines Visums und die investieren Ressourcen waren es wert!

Die weihnachtliche Uferpromenade von Balboa Island in Newport

Am Donnerstag ging es nochmal ans Meer zur berühmten Bootparade in Newport Beach. Die Vorweihnachtszeit bietet viele Attraktionen, welche von den Amerikanern begeistert wahrgenommen werden. In Newport Beach zeigen die Yachtbesitzer was sie haben und schmücken ihr Boote mit Lichterketten, Krippenszenen und winterlichen Ornamenten. Mein Highlight war eine Motoryacht mit Mickey Mouse und Nussknacker aus Neonröhren, die den Zuschauern zuwinkten. In der Woche vor Weihnachten geht es dann jeden Abend um halb acht einmal durch den ganzen Hafen. Vorneweg das Polizeischiff und hinterher eine ganze Armande von erleuchteten Yachten. Am Ufer stehen winkende Besucher und Hausbesitzer und von den Booten schallen Weihnachtslieder und Grüße für schöne Festtage. Der ganze Ort ist geschmückt und begrüßt alle Gäste sehr freundlich. Trotz des vielen Schiffsverkehrs, ist alles sehr gemütlich und lässt einen in eine gewisse Stimmung eintauchen, die einfach fröhlich macht. Solche Traditionen sind was Tolles!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Vorsicht bei der Abfahrt

Gestern war meine letzte Vorlesung in diesem Semester. Wow, ich war schon traurig. Die Professoren und Kommilitonen sind mir in vier Monaten ans Herz gewachsen. Das erste Final habe ich inzwischen auch schon erfolgreich abgelegt. Jetzt noch vier Abschlussprüfungen in der nächste Woche und meine Zeit an der California State University, Fullerton ist zu Ende. Das Abschiednehmen von Kommilitonen und Freunden beginnt so langsam. Nach den Prüfungen werden wir versuchen alle noch mal zusammen zu bekommen, bevor wir dann in alle Himmelrichtungen ausströmen. Nächste Woche Freitag ist auch die Übergabe der Zeugnisse und ich darf eine Rede halten, um über meine Erfahrungen in Kalifornien zu berichten. Es war und ist wirklich eine tolle Zeit. Mir bleibt auch noch Zeit bis Mitte Januar, bevor es zurück in die Heimat nach Deutschland geht. Bis dahin werde ich die Zeit voll genießen, habe ich mir gedacht. Über Weihnachten geht es zu Freunden nach Minnesota in den Mittleren Westen der USA. Ich freue mich auf weiße Weihnachten, denn dort hat es inzwischen schon kräftig geschneit und was einmal gefallen ist, das taut in Minnesota erst im Frühling wieder weg. Für Silvester bin ich zurück in Kalifornien und meine Schwester Sophia kommt mich zum Abschluss meines Auslandssemesters besuchen. Hollywood will sie sich unbedingt anschaun und das kann ich auch nur empfehlen. Auf dem Bild oben seht ihr mich in Universal City stehen mit North Hollywood im Hintergrund (aufgenommen 05.12.09). Es gibt hier wirklich ein paar schöne Ecken.

Hier könnt ihr sehen, mit welchem Verkehrsmittel ich größere Strecken zurücklege. Da ich kein Auto habe, bin ich auf öffentliche Verkehrsmittel und die Züge von Metrolink und Amtrak angewiesen. Das funktioniert auch super und zur Rushhour schlage ich jeden Sportwagen. Das Foto mit der enormen Diesellok und den Wagons habe ich in Los Angeles' Union Station aufgenommen. Das Hauptgebäude wurde 1939 fertiggestellt und stammt aus den gloreichen Zeiten, als der Zug das wichtigste Verkehrsmittel in den USA war. Und da ist sie, die wunderschöne Bahnhofshalle mit Weihnachtsbaum:

Sonntag, 6. Dezember 2009

Es Weihnachtet Sehr

Obwohl schon diesen Dienstag meine erste Abschlussprüfung ansteht, komme ich doch so langsam in Weihnachtsstimmung. Beim Lernen höre ich in letzter Zeit im Radio einen Sender, der rund um die Uhr Weihnachtslieder spielt, und nichts anderes. Außerdem sind viele Innenstädte und Wohnhäuser überreich geschmückt. Einige Städte, wie auch Fullerton und Brea hier in Orange County, haben an den Wochenenden Weihnachtsmärkte mit Ständen regionaler Restaurants und Geschäfte und vor den Kirchen und Rathäusern finden öffentliche Konzerte statt. Das ist wirklich nett und Dank Wirtschaftskrise fallen die Dekorationen dieses Jahr nicht ganz so übertrieben aus. In Newport Beach wurde der Tannenbaum von 30 Metern im letzten Jahr auf nur 12 Meter in diesem Jahr reduziert. Auf dem Foto (siehe oben) ist Downtown Brea mit Weihnachtsbaum und von Lichterketten funkelnden Plamen zusehen. Immernoch recht prächtig. Plamen und Weihnachten passen nach meinem Gefühl allerdings noch nicht ganz zusammen – wobei dem Klima in Bethlehem ähnlich. Was ich sehr schön finde, sind die Krippendarstellungen in den Schaufenstern vieler Läden. Da wird einem doch warm ums Herz und die Prüfungen verlieren etwas vom ihrem Schrecken. Morgen geht es mit dem Final im Fach „Engineering Surveying“ los. Prüfungsstoff ist alles, was man zum Bau eines Highways berechnen muss. Die Wegführung, das Volumen der Erdarbeiten und die Berechnung von Kurven gehöhren mit dazu.

Jetzt möchte ich aber lieber wieder über Weihnachten in Orange County schreiben: Am Sonntag war ich mit Freuden in der berühmten Crystal Cathedral von der die „Hour of Power“ ausgestrahlt wird, die man sich sonntags auch im deutschen Fernsehen anschauen kann. In der Vorweihnachtszeit wird hier nicht nur gepredigt, sondern auch ein gewaltiges Weihnachtsspiel auf die Bühne gebracht. Die Geburt von Jesus Christus als Gottes Sohn wird in „The Glory of Christmas“ gebührend gefeiert. Das Bühnenbild alleine ist ein Kustwerk und überrascht in seinen Dimensionen. Über den Weiden und Ortschaften von Galiläa und Judäa spannt sich ein wunderschöner Sternenhimmel. Während sich der Weihnachtsstern auf seiner Bahn langsam auf Bethlehem zubewegt, erscheint den Hirten ein Engel des Herrn, die Weisen aus dem Morgenland machen sich auf ihren Weg und König Herodes wird ganz wild. Zu den Besonderheiten gehört, dass echte Tiere bei dem Stück mit dabei sind. So reiten die Römer hoch zu Ross, die Hirten führen Schafe und Ziegen auf die Weide und die Sterndeuter reisen auf dem Rücken von echten Kamelen. Zwischen den Szenen werden wie in einem Musical Weihnachtslieder und Tänze vorgetragen. Die Engel schweben dabei an Seilen hängend durch den grossen Raum über den Zuschaürn. Der Abschluss, bei dem sich Könige und Hirten um die Krippe versammeln, ist ein buntes Finale voller Spannung. Die Seitenwand der gläsernen Kirche wird geöffnet und ein Schweinwerfer strahlt hell in die Nacht hinaus und kündet von Jesu Geburt. Der himmlische Chor singt Hallelujah. Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Ein Nachtrag zum Global Climate Summit: http://calstate.fullerton.edu/news/Inside/2009/students-attend-global-climate-summit.html

Dienstag, 1. Dezember 2009

Hoch Hinaus

Blick auf die Berge des Cleveland National Forest

Heute möchte ich euch Ed vorstellen, meinen „Roommate“ in Anaheim. Er hat im selben Haus ein Zimmer gemietet und wir teilen uns Küche und Bad. Ed ist ein begeisterter Hobbyfotograph und zusammen sind wir am Sonntag in die Berge südöstlich von Anaheim aufgebrochen. Orange County ist sehr dicht besiedelt, in den Tälern und auf den Höhen des Cleveland National Forest kann man aber unberührte Natur erleben. Bei unserem Ausflug hat uns eine Studienfreundin begleitet, die wie mein Hausgenosse aus Südkorea kommt (siehe Foto unten). Das trockene Klima im südlichen Kalifornien lässt nur eine sehr angepasste Vegetation gedeihen. Die Sträucher, Bäume und Kakteen müssen über die Sommermonate ohne Wasser auskommen und auch jetzt, zu Beginn des Winters, hat es noch nicht richtig geregnet. Die Landschaft hat aber ihre ganz eigene Schönheit und in den feuchteren Tälern stehen uralte Baumriesen. Diese säumen auch die Straßen, die bei Motorradfahrern wegen ihren langgezogenen Kurven sehr beliebt sind. Am Abend tauchte die untergehende Sonne die Berge um den O’Neill Regional Park in goldene Farben. Der Park bietet ausgeschilderte Wanderwege und Rastplätze mit Picknickbänken. Unsere kleine Wanderung auf einsamen Pfaden führte uns zu einem Ort mit toller Aussicht. Das Schauspiel des Sonnenuntergangs haben wir uns von einer Bergkuppe aus angeschaut, von der man in die umliegenden Täler sehen konnte. Das Gebiet steht unter Naturschutz und dient mit guter Luft und Stauseen als Erholungsgebiet für Wochenendurlauber.

Gruppenbild mit Jinhee und Ed, meinem Mitbewohner

Neben hohen Bergen, habe ich auch die hohe Kunst der asiatischen Küche erleben dürfen. Die ganze Region um Los Angeles ist Ort einer der weltgrößten Schmelztiegel für die unterschiedlichsten ethnischen Gruppen. Beispielsweise leben hier über eine Million Iraner, die dem Mullah-Regime in Teheran nichts abgewinnen konnten. Aber Los Angeles ist besonders als Tor nach Ostasien bekannt. Chinesen, Japaner und Südostasiaten prägen Südkalifornien in großem Maße und nennen LA ihr Zuhause. Das schlägt sich auch bei den Studentenzahlen in Fullerton nieder und ermöglicht eine unschlagbare Vielfalt an Restaurants. Damit meine ich im Besonderen solche mit authentischer Küche und Gerichten, die für Europäer sehr gewöhnungsbedürftig sein können. Freunde aus der Universität haben mich in diese Welt eingeführt und mir ihre Lieblingsrestaurants gezeigt. So war ich letzten Dienstag zum Brunch aus. Doch mit Brötchen und Quarkaufstrich hatte es nur wenig zu tun. Tatsächlich wurden mir Hühnerfüße, frittierte Meeresfrüchte und Innereien serviert. Das ist was Chinesen um 11 Uhr morgens am liebsten Essen. Alle haben sich amüsiert, wie ich mich langsam an die fremden Speisen herangewagt habe. Dass alles besser rutscht, gab es noch eine Runde Schweinefett, das auch sehr gut für die Haut sein soll. Mit dem Nachtisch in einem japanischen Café konnte ich mich aber gleich anfreunden. Es gab Grüntee-Eiscreme mit roten Bohnen. Es hat sich gelohnt etwas Neues zu probieren und nach anfänglicher Skepsis habe ich mich sattgegessen.