Jetzt möchte ich aber lieber wieder über Weihnachten in Orange County schreiben: Am Sonntag war ich mit Freuden in der berühmten Crystal Cathedral von der die „Hour of Power“ ausgestrahlt wird, die man sich sonntags auch im deutschen Fernsehen anschauen kann. In der Vorweihnachtszeit wird hier nicht nur gepredigt, sondern auch ein gewaltiges Weihnachtsspiel auf die Bühne gebracht. Die Geburt von Jesus Christus als Gottes Sohn wird in „The Glory of Christmas“ gebührend gefeiert. Das Bühnenbild alleine ist ein Kustwerk und überrascht in seinen Dimensionen. Über den Weiden und Ortschaften von Galiläa und Judäa spannt sich ein wunderschöner Sternenhimmel. Während sich der Weihnachtsstern auf seiner Bahn langsam auf Bethlehem zubewegt, erscheint den Hirten ein Engel des Herrn, die Weisen aus dem Morgenland machen sich auf ihren Weg und König Herodes wird ganz wild. Zu den Besonderheiten gehört, dass echte Tiere bei dem Stück mit dabei sind. So reiten die Römer hoch zu Ross, die Hirten führen Schafe und Ziegen auf die Weide und die Sterndeuter reisen auf dem Rücken von echten Kamelen. Zwischen den Szenen werden wie in einem Musical Weihnachtslieder und Tänze vorgetragen. Die Engel schweben dabei an Seilen hängend durch den grossen Raum über den Zuschaürn. Der Abschluss, bei dem sich Könige und Hirten um die Krippe versammeln, ist ein buntes Finale voller Spannung. Die Seitenwand der gläsernen Kirche wird geöffnet und ein Schweinwerfer strahlt hell in die Nacht hinaus und kündet von Jesu Geburt. Der himmlische Chor singt Hallelujah. Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.
Ein Nachtrag zum Global Climate Summit: http://calstate.fullerton.edu/news/Inside/2009/students-attend-global-climate-summit.html
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