Bei Urgroßmutter: Lefsa werden auf einer heißen Metallplatte gebacken
Die Familie, mit der ich hier die meiste Zeit verbringen werde, hat norwegische Vorfahren. Deshalb werden besonders an Festtagen skandinavische Traditionen gepflegt. Am Montag haben wir zusammen mit der 88-jährigen Urgroßmutter Lefsa gebacken. Das sind Teigfladen aus Kartoffelmehl, die ein bisschen wie Pfannkuchen aussehen und wie Knäckebrot schmecken. Lefsa wird gerne mit Butter bestrichen, mit Zucker bestreut und dann zusammengerollt verzehrt.

Mir haben die Lefsa-Fladen sehr gut geschmeckt, nachdem ich auch ein paar ausgerollt habe. Anstelle von Plätzchen aus Mürbeteig, stehen die Norweger übrigens eher auf zylinderförmige Waffeln. Eine Art kleine Eiswaffel, die gerne mit Vanillesoße gegessen werden und Krumkaker genannt werden. Bis auf den Namen sehr lecker! Wenn man so Zeit miteinander verbringt, dann kommt doch die richtige Stimmung für die Festtage auf. Ein wenig Freude kann nicht schaden, schließlich feiern wir ja auch den Geburtstag von Jesus. Ich freue mich so richtig auf den nächtlichen Gottesdienst an Heiligabend. Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und viel Freude an Gottes Geschenk in der Krippe!
Frohe Weihnachten, lieber Simon! Wir werden morgen in der Großfamilie auf Dich anstoßen ;-)
AntwortenLöschenherzliche Grüße von M+W