Sonntag, 25. Oktober 2009

San Francisco

Das Golden Gate ist die Einfahrt in die Bucht von San Francisco

Die Golden Gate Bridge, Cable Cars und Mrs. Doubtfire. San Francisco ist eine der Städte, die jeder glaubt zu kennen. Zur Stadt wurde San Francisco durch seine geographische Lage im größten natürlichen Hafen an der Westküste und durch den Goldrausch, der tausende Glücksritter an Kaliforniens Küste spülte. So war die Bucht von San Francisco schon vom Beginn ihres Aufstieges ein Ort der Träume. Natürlich musste ich während meiner Zeit im Golden State die Chance nutzen und dieser Metropole einen Besuch abstatten. Da ich letzte Woche Dank Sparmaßnahmen nur einen Tag Vorlesungen hatte, hielt mich nichts mehr und ich habe mich für eine Stunde in den Flieger geschwungen. Drei Tage hatte ich dann, um mit dem Boot unter der Golden Gate Bridge hindurch zu fahren, Chinatown zu erkunden und die berühmte Lombard Street im Zickzack zu erklimmen. Nicht zu vergessen die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz in mitten der Bucht.

Die sich windende Lombard Street und ein Blick über die Stadt

Meine Unterkunft war ein recht einfaches Hostel im Mission District, der einmal für seine vielen Theater bekannt war. Heute sorgen die Latinos für gute Stimmung und betreiben dort Gemüseläden und Restaurants mit einfacher, aber leckerer mexikanischer Kost. Diese Stärkungen hatte ich dringend nötig, da ich sehr viel zu Fuß unterwegs war, um San Francisco richtig kennen zu lernen. Ich habe das mal mit Hilfe von Google Earth nachverfolgt und komme auf ca. 30 km, die ich gelaufen bin. Das macht also überschlagen 10 km pro Tag und ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt. Ich habe viel gelernt und gesehen. Es gibt so viele nette Straßenzüge mit diesen typischen Wohnhäusern und ihren reichverzierten Faden im viktorianischen Stil. Ich habe über 400 Fotos gemacht – das sagt fast alles.

Ein vollgepackter Cable Car am Union Square im Herzen der Stadt

Es gibt so viel zu sehen und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich mir ein straffes Programm ausgedacht hatte, um möglichst viel abzudecken. Dennoch habe ich meine Zeit sehr genossen und bin wirklich sehr begeistert von San Franzisco. Ehrlich gesagt, fand ich es sehr entspannend alleine unterwegs zu sein. Ich konnte in meinem Tempo die Straßen von Downtown entlang laufen und es war ganz leicht möglich das Programm zu ändern, wenn ich etwas entdeckt hatte, dass ich mir anschauen wollte. Meine Highlights waren definitiv die Bootsrundfahrt mit Abstechern zur Golden Gate Bridge und Alcatraz und ein Spaziergang am Stadtstrand mit Blick auf die Skyline.

2 Kommentare:

  1. Auf das Foto ganz oben habe ich gewartet... wundervoll! Gut, dass Du Dir die 3 Tage gegönnt hast. Wird bei Dir auch die Zeit umgestellt oder ist diesbezüglich auch immer Sommer? Grüße aus dem Herbstnebel von der Tante

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  2. Wir stellen die Uhren erst am ersten Sonntag im November um, d.h. im Moment beträgt der Zeitunterschied nur 8 Stunden!

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