
Diese Woche stand in den USA wieder ein großes Ereignis an. Am Donnerstag wurde Thanksgiving gefeiert, das ein wichtiger nationaler und christlicher Feiertag ist. Das Fest geht auf die ersten europäischen Siedler zurück, die Pilgerväter genannt werden und im heutigen Virginia an Land gingen. Englische Kolonisten und amerikanische Ureinwohner halfen sich gegenseitig über unwirtliche Winter und freuten sich gemeinsam über den Segen einer guten Ernte. Deshalb ist Thanksgiving die Zeit um Danke zu sagen und um etwas zurück zu geben von dem, was Gott einem geschenkt hat. Das Foto (siehe oben) zeigt einen Schnappschuss einer Verteil-Aktion auf dem Gelände einer Schule in Fullerton. Das Viertel um die Schule ist eines der ärmsten in der Region und alle Einwohner waren zu Essen, Musik und Spielen für die Kinder eingeladen. Ich hatte mich für das Team „Clear Tables“ eingetragen und habe Tische abgeräumt und Müll eingesammelt. Es war ein tolles Erlebnis mitzuhelfen und für über 2000 Menschen Festtagsbraten auszugeben. Da Truthähne ziemlich groß sind und man sie nicht alleine verspeisen kann, ist Thanksgiving auch ein großes Familienfest. Man kommt zusammen, hat ein traditionelles Festessen und schaut sich im Fernsehen die „Macy's Thanksgiving Day Parade“ an. Nach meinem Einsatz in Fullerton haben ich mit meiner Vermieterin und ihrer Familie gefeiert. Neben dem Truthahn gibt es Kartoffelbrei, Süßkartoffelgemüse, Bohnensalat und die Brotfüllung aus dem gebräunten Vogel.
Mit dem Feiern ging es am Freitag gleich weiter. Meinen Geburtstag habe ich früh am Morgen um 7 Uhr begonnen, um ans Meer zu fahren. Am Strand gab es dann einen kleinen Brunch und ich habe mir ein paar Sandwiches schmecken lassen. Zurück in Anaheim habe ich meine Geburtstagspost geöffnet und E-Mails gelesen. Da von Thanksgiving noch jede Menge Pumpkinpei (Kürbiskuchen) übrig war, war für die Geburtstagstorte auch gesorgt. Zusammen mit Schlagsahne ist das sehr fein. Essen ist das Wichtigste! Am Abend haben mich Freunde aus meiner Kirche in ein Restaurant eingeladen (sieh Foto). Ich hatte schon etwas von bayrischen Spezialitäten gehört, es war aber dann doch eine Überraschung. Das Lokal hieß „Jägerhaus“ und warb mit original deutscher Küche. Tatsächlich war von Sauerbraten bis zu Spätzle alles zu haben. Für mich gab es ein Schnitzel mit Pilzrahmsoße und es war lecker. Es wurde aber fast noch besser. Zum Abschluss des Abends haben wir uns das Feuerwerk in Disneyland angeschaut. Was für ein Tag und Morgen kommen noch ein paar Studienfreunde vorbei …
Vielen Dank für alle Geburtstagsgrüße!
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